Dienstag, 22. April 2014

Die Zukunft von Coswig gestalten - mit realen Zielen






Wahlprogramm
der Partei DIE LINKE. Coswig zu den Stadtratswahlen  am 25. Mai 2014

Mit gewachsener Kompetenz treten Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE zur Kommunalwahl 2014 an. Als konstruktive Opposition wollen wir weiterhin die positive Entwicklung unserer Stadt mitgestalten.
Im Stadtrat stehen kommunale Aufgaben im Mittelpunkt der Arbeit. Sie können jedoch nur im Rahmen der Landes-und Bundesgesetzgebung gelöst werden.
Reformen dürfen nicht zu Lasten der sozial Benachteiligten, der Rentner, der Kranken und Arbeitslosen gehen.

      

Vorrangige Ziele der Partei DIE LINKE. in Coswig sind:

1.     In der Stadtentwicklung und im Umweltschutz
·           Lärm macht krank- deshalb ist der  Bahnlärm zu reduzieren! Wir unterstützen die   Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Elbtal.
·           Bezahlbarer  Wohnraum ist entsprechend der  Alters- und Sozialstruktur anzubieten.
Innerstädtische -und  Stadtteilentwicklung ergänzen sich dabei.
Wir unterstützen das gemeinsame Handeln der beiden großen Wohnungsgesellschaften. Entsprechend unserer städtischen Altersstruktur sind alternative Wohnformen weiter zu fördern und neue Pflegemodelle anzusiedeln.
·           Unsere Elbauen mit dem Radweg, See und Freibad Kötitz sowie das Naherholungsbiet  Friedewald als besondere landschaftliche Reize können Coswig touristisch aufwerten. Bei Baumaßnahmen sind deshalb Erfordernisse der Natur mit den Interessen der Menschen in Übereinstimmung zu bringen.
·           Erhaltung oder Neugestaltung von Grünflächen in der Stadt sowie die breite Nutzung der Fernwärme sind für uns  vorrangige Aufgaben zum Schutz der Umwelt.
·           Viele Maßnahmen des Hochwasserschutzes wurden bereits umgesetzt bzw. sind in Planung. Die Starkregenereignisse wie 2002 und 2013 haben gezeigt, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um das Ausmaß der Schäden zu verringern
 
2.   In der Wirtschaftsförderung
·           Die Entwicklung und Vermarktung der Gewerbegebiete in  Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn über kommunale Grenzen hinweg kann Vorteile bringen und ist zu unterstützen.

·           Der weiteren  Ansiedlung von großflächigem Handel stehen wir kritisch gegenüber, um ein weiteres „Sterben“ der kleinen Geschäfte in Coswig zu  verhindern.
·           Wir sind für die Unterstützung  kleiner und mittelständischer Unternehmen, denn sie  schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze.
·           Unsere städtische Holding vereint privatwirtschaftlich geführte Betriebe und Eigenbetriebe der Stadt unter einem Dach.  
        Dieses erfolgreiche Modell unterstützen wir.
Die Privatisierung von Aufgaben der Daseinsfürsorge lehnen wir ab.

3.    In der Verkehrsstruktur
·           Fertigstellung der S84 als eine wichtige Bedingung für die weitere Entwicklung unserer Stadt in der Region.
·           Ermöglichung der westlichen Umgehungsstraße als Voraussetzung für die  innerstädtische Verkehrsberuhigung.
·           Vervollständigung des Radwegenetzes sowie Erhalt des gut ausgebauten Netzes des ÖPNV, besonders der Linie vier.


4.   In der  kommunalen  Finanzpolitik
·           Unser  Ziel ist die Fortsetzung der Entschuldung der Stadt ohne Eingriffe in die Freiwilligkeitsaufgaben.
·           Bei der Nutzung eigener Finanzquellen sind wir für Gewerbe- und Grundsteuern, die sich am Landesdurchschnitt orientieren. Damit fördern wir Erhalt und Neuansiedlung von Gewerbe.

5.   In Sozialpolitik, Bildung, Kultur und Sport
·           Coswig als „Junge Stadt am grünen Rande Dresdens“  wird zukunftsfähig bleiben, wenn das Umfeld für Kinder und Jugendliche attraktiv ist.
Erhaltung  und Modernisierung der Jugend- und Kindereinrichtungen sowie Sport -und Erholungsstätten sind deshalb weiter fortzusetzen.
·           Die Seniorenarbeit in Coswig unter dem Motto „Miteinander – füreinander“ ist weiter zu unterstützen.
·           Unser Augenmerk gilt auch zukünftig der stabilen medizinischen Versorgung durch Haus-und Fachärzte.
·           Solidarität und Toleranz gegenüber ausländischen Mitbürgern, Zuwanderern und sozial und gesundheitlich Benachteiligten sind wichtige Bausteine für eine Demokratie.
·           Vereine sind für ein gutes soziales Klima in der Stadt unverzichtbar. Sie sollen bei der Suche nach neuen Ideen und Wegen in ausgewogener Weise gefördert werden.
·           Bibliothek, Jugendklubs, Seniorentreffs und kulturelle Einrichtungen sind wichtige Treffpunkte im kommunalen Alltag. Sie müssen auch sozial benachteiligten Bürgern zugänglich sein.
·           Das Kulturangebot von Börse und Villa Teresa haben Coswig über seine Stadtgrenze hinaus bekannt gemacht. Das Angebot ist zu sichern und weiter auszubauen.

  6.   In einer modernen Verwaltung
·           Die zügige Bearbeitung von Anfragen und Anträgen und bürgerfreundliche Sprechzeiten verbieten einen weiteren Abbau von Personal.
·           Demokratische Mitgestaltung bei städtischen Entscheidungen heißt für uns: Mit den Bürgern im Gespräch bleiben unabhängig von Wahlterminen. Wir unterstützen deshalb Bürgerversammlungen in den Ortsteilen.

DIE LINKE verspricht keine Wunder. Wir wissen, dass Kommunalpolitik auch in Zukunft vor allem an Realitäten gemessen wird und ein Ringen um Mehrheiten voraussetzt. Zur Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte gibt es keine Alternative- sie lebt auch von  IHRER Mitarbeit!

Deshalb zur Kommunalwahl 2014:
Machen Sie mit und wählen Sie die Liste 

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