Mittwoch, 18. März 2015

Eine musikalische Reise

Mit der Blockflöte unterwegs in Europa, Afrika und Südamerika

Gedanken zur diesjährigen

Frauentagsveranstaltung in Coswig von

Stadträtin Monika Rasser











Internationaler Frauentag 2015
  
Seit über 100 Jahren wird dieser Tag nun schon begangen. Die damalige Hauptforderung der Frauen war das Wahlrecht, und es hat immerhin bis 1984 gedauert ehe als letztes Land in Europa das Fürstentum Liechtenstein seinen Frauen dies zugestand.
In den letzten 100 Jahren hat sich doch schon sehr viel verändert besonders auf dem Gebiet der Bildung, da hat man bald das Gefühl das die Mädchen hier schon die Nase vorn haben.
Auch in der Berufswahl gibt es für Frauen kaum noch Grenzen.
Schwieriger wird die Sache schon, wenn Frauen Beruf und Karriere sowie den Wunsch nach Familie und Kindern miteinander verbinden wollen. Dort ist dann ganz oft Schluss. Das ist auch der Punkt, dem in Zukunft die meiste Aufmerksamkeit gelten soll. Es muss normal werden, dass die Mütter ihre Kinder in Kindertagesstätten unterbringen können, die auch lang genug geöffnet haben. In unserer normalen Arbeitswelt ist nun mal immer seltener 16.00 Uhr Feierabend.
Die auch noch aus damaligen Zeiten stammende Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit stellt sich aber immer noch.

Die Frauentagsfeier für die Coswiger Frauen fand dieses Jahr am 14.03. statt. Unsere Gleichstellungsbeauftragte Frau Gerhardt hatte diese wieder sehr gut vorbereitet. Zu Beginn stellte sie uns als Gast die SPD Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich vor, die etwas aus ihrer Arbeit berichtete. Besonders interessant waren ihre Ausführungen über eine Frauenkonferenz in New York, an der sie kürzlich teilnahm. Interessant insofern, weil die internationale Frauenwelt, die gerade in Deutschland eingeführte Frauenquote recht positiv würdigte.
Ich gebe zu, ich bin da schon etwas anderer Meinung: Es gibt garantiert genügend Frauen, die auf Grund ihrer Leistung glänzend für Führungsaufgaben geeignet sind. Jetzt eine solche Stelle zu bekommen, weil es ein Gesetz so vorschreibt, halte ich nicht für gut.

Nach dem Gespräch mit Frau Rüthrich stellte sich der Blockflötenkreis der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Peter-Paul Coswig vor. Wen wundert es, natürlich mit großer weiblicher Mehrheit. Sie nahmen uns mit auf eine musikalische Reise um die Welt. Für mich war bisher Blockflöte gleich Blockflöte, es wurde also mal Zeit, dass die unterschiedlichen Flöten vorgestellt wurden. Es ist sehr erstaunlich, welch schöne und vielfältige Klänge das Zusammenspiel ergibt. Von Kirchenmusik bis zu afrikanischen Liedern war so ziemlich alles dabei. Mir hat es sehr gut gefallen und den anderen Frauen sicher auch.

Vielen Dank den Flötisten und der Kantorin Erdmute Trepte .




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