Befreiung - nicht "Zusammenbruch"

Prinzipiell

Nach wie vor vertritt DIE LINKE die Auffassung, dass dieser 8. Mai jährlich ein staatlicher Feiertag sein sollte, anstelle der zahllosen Feiertage religiöser Gemeinschaften.

Aktuell

  • Für DIE LINKE Coswig+Weinböhla gilt daher: Wir würdigen diesen Gedenktag angemessen.
  • Dazu gehört - auch unter Corona-Bedingungen:
    • Treffen am Freitag, dem 7. Mai 2021 um 11 Uhr am Gedenkstein (Hähnelpark - nahe der Ecke Salzstraße_Moritzburger Str.) - mit angemessenem Abstand.  Platz ist genug da.
    • Kurze - sehr kurze Ansprache - mit Gedenkminute
    • Niederlegen ehrender Blumengebinde und -sträuße - beginnend mit unsererStadträtin Evelin Poernyeszi, nachfolgend in beliebiger Reihenfolge.

Und sonst?

In Weinböhla findet das Gedenken wie immer am 8. Mai um 10 Uhr  statt.


Coswig-Talk von Links - das neue Format

Zum 1. Mai 2021 eröffnen wir einen neuen Kanal:

Das ist Geschichte:

 

 

Das ist (war bisher)  Tradition:


 


Und das ist neu:

Diskutiere mit uns heute, am 1.Mai 2021, ab 16:30 unter Coswig + Weinböhla von Links 

über

  • Gott und die Welt - besonders letztere natürlich,
  • Coswigs + Weinböhlas  Zukunft als Teilzukunft von Europa - versteht sich,
  • Schulplanung bei uns (Kreistag und Gemeinderat Wbla.)
  • Soziales Zusammenleben
  • Corona-Erfahrungen - wenn's unbedingt sein muss
  • Und viele andere interessante Themen mehr!
Um an diesem Meeting via Telefon teilzunehmen, wähle bitte: 0351-89672497 (Festnetztarif)
Dann gib die PIN-Nummer 28963 ein.
Mit der 0 koennt ihr euch am Telefon stumm und wieder laut stellen
 


 

Das war die Landes-Vertreterkonferenz 2021

 

Ein subjektiver Bericht

von Reinhard Heinrich
(Text und Fotos)

Wie sieht es aus?

Es sieht gut aus – wie schon lange nicht mehr. Alle Skepsis, alle Sorgen von 2019 haben die Partei
offensichtlich in großer Breite – und Tiefe – nicht nur erreicht, sondern auch spürbar getroffen. Auch wenn es natürlich nach wie vor Mitglieder gibt, die ihr bisher noch kurzes Leben für einen bedeutenden Abschnitt der Parteigeschichte halten. Und Sätze sagen wie: „Der soll doch nicht glauben, dass ich ihn wähle!“. Da kann die Kreisorganisation sich auf den Kopf stellen.

Aber 2019 wird nicht wiederholt. Das wurde schnell klar. 

Wie stehen wir nun da?

Kreisgeschäftsführer D. Borowitzki,
im Gespräch mit MdB Dr. A. Hahn und
Landes-Ombudsmann D. Gaitzsch
Nun sind sächsische Regionen im Bundestag voraussichtlich einigermaßen ausgewogen vertreten. Dass Caren Lay und Katja Kipping beide in Dresden wohnen, spielt kaum eine Rolle. Caren Lay ist in ihrem Lausitz-Wahlkreis und rund um Görlitz massiv unterwegs und Katja Kipping fehlt in Dresden auf kaum einer Demo. Keine „Klümpchenenbildung“ also. Und die „Spezial-“Themen unserer Spitzenleute – soziale Gerechtigkeit (Kipping), revolutionäre Tradition (Pellmann) bezahlbares Wohnen (Lay) und Demokratie mit Geheimdiensten (Hahn) decken – unabhängig von Wahlkreis und Herkunft - auch ein wichtiges inhaltliches Spektrum ab.

Vor uns liegt die Aussicht, wieder einen Bundestagsabgeordneten zu haben, der sich im Kreis zeigt, engagiert und sichtbar Kontakte an Brennpunkten sucht. Wir müssen ihn nur wählen. Da er allerdings in seinem Heimatkreis SOE direkt antritt, bleibt uns nur die Wahl via Liste. Und die Liste ist gut. Wir brauchen es den Wählern nur zu sagen.

Wie konnte das passieren?

Bei Arbeitskämpfen in Riesa stets dabei:
Stadträtin Uta Knebel

Das Wahlergebnis (Landtag) 2019 hat offensichtlich in weiten Teilen Sachsens massiv „gesessen“. Und es war eine Fortsetzung des Trends seit 2004. Das „Weiter so – wir sind die Guten!“ ist 2021 endgültig unglaubwürdig geworden. Einige, die ihr persönliches Fortkommen mit gesellschaftlichem Fortschritt verwechseln, wirken plötzlich ein wenig einsam. Das war auch im großen Saal der Messe Dresden zu sehen. Aufmerksame Genossinnen und Genossen sahen den Ernst der Lage in Partei und Gesellschaft und verzichteten auf überschwängliche Begeisterung und übertriebenen Jubel. Statt dessen wurde verantwortungsbewusst gewählt.

Personalia

Zahlreiche Arbeitskämpfe im Kreis wurden
durch DIE LINKE begleitet.
Die langjährige Abgeordnete Sabine Zimmermann – eine wichtige Stimme des DGB – unterlag der Juristin Clara Bünger, die sich im Rechtsausschuss des Bundestags bereits einen Namen gemacht hat.

Der Landesvorsitzende Stefan Hartmann unterlag dem Chemnitzer Stadtvorsitzenden Tim Detzner in der Stichwahl um Platz sechs. Was er in bewundernswerter Gelassenheit hin nahm.

Tapfer hielt sich Markus Pohle, der als Unbekannter mit Platz vierzehn immerhin noch auf die Liste kam, nachdem er bei Platz acht erst einmal am Ortsvorsitzenden (und Stadtrat) von Hohenstein-Ernstthal, Sebastian Bernhardt abgeprallt war. Für einen Auswärtigen und Neuling ein schöner Achtungserfolg.

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