»Vorsätzlich blaß, ja« - Kleisterbezahlung gegen Baumarktquittung:



Im Interview mit "Junge Welt"vom 9. September (für ausführliche Lektüre Titelzeile anklicken) sagt Bodo Ramelow über die aktuelle Plakat-Kampagne solche Sachen wie:

Die Spendenkampagne lief irre. Vor drei Wochen haben wir die 200000er Grenze überschritten. Das hat es noch nie gegeben.

aber auch:

Unsere lieben Freunde, die das Haar vier-, fünfmal spalten, haben schon massenhaft E-Mails geschrieben. Und unsere lieben Revolutionäre, die meinen, man könne eine Wahlkampagne zu Hause am Küchentisch machen – ohne Agentur – sind natürlich alle der Ansicht: Das ist alles Mist!
...
Da muß draufstehen: Nieder mit ... ! Und: Für das! Gegen das! Ich sage: Entschuldigung, das ist durch.


Unterm Strich bleibt:

Diese Plakatserie mit Alltagssignets ist so angelegt, genau wie die ganze Kampagne. Durch die Bank weg haben Marketingstrategen sie als die beste aller Parteien bezeichnet, jenseits von politischer Betrachtung. Die Zeit hat vor sechs Wochen geschrieben, das wäre mit Abstand die frischeste Kampagne. Sie kommt leicht daher, wirkt erst oberflächlich, macht auf den zweiten oder dritten Blick nachdenklich.

Das ist mir heute aufgefallen. Dazu sollte manchem vielleicht etwas einfallen.

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