Dr. Franz war ein überaus engagierter Stadtrat, der die Auseinandersetzung nicht scheute und immer auf Achse war.
Kommunale Beiträge von Mitgliedern der Partei DIE LINKE in Coswig und Weinböhla - und ihrer Freunde und Partner - 2015 bis 2019 auch der Fraktion rot-rot-grün Coswig, ab 2019 auch der "Fraktion Bündnis für ein nachhaltiges Coswig im Coswiger Stadtrat". Seit 2005 online ohne Zutun irgendwelcher Kreisvorstände, jedoch fest auf dem Boden des Grundgesetzes (Art. 5).
Heute vor 12 Jahren verstarb Dr. Eckehard Franz
Barbarei − das deutsche Volk musste davon befreit werden ...
Rosa Luxemburg warnte bereits während des 1. Weltkriegs sinngemäß:
Die bürgerliche Gesellschaft steht vor der Wahl:
Übergang zum Sozialismus oder Rückfall in die Barbarei.1
„Barbarei“ meinte konkret: Krieg, Gewalt, gesellschaftlicher Rückschritt.
Unser sichtbares Gedenken nützt den bis 1945 gefallenen Sowjetsoldaten sicherlich nichts. Aber uns hilftes, an die Mühen des Kampfes gegen die Barbarei zu erinnern. Und dass es, bei aller Schwere der gegenwärtigen Probleme, für uns immer noch tausendmal leichter ist, das zu verhindern, wovor Rosa Luxemburg − damals vergebens − warnte, als nachher die Scherben aufzulesen.
Treffen wir uns am Donnerstag, dem 7. Mai am Gedenkstein Ecke Moritzburger/Salzstraße um 10 Uhr?
1„Die Krise der Sozialdemokratie“ (1916) während des Ersten Weltkriegs im Gefängnis verfasst (auch bekannt als „Junius-Broschüre“).
27. Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - Veranstaltung im Deutschen Bundestag am 19. Januar 1996 - Rede des Bundespräsidenten
Bulletin 06-96 23. Januar 1996
[Auszüge - Prioritäten betreffend]
Auschwitz steht symbolhaft für millionenfachen Mord - vor allem an Juden, aber auch an anderen
Volksgruppen. Es steht für Brutalität und Unmenschlichkeit, für Verfolgung und Unterdrückung, für die in perverser Perfektion organisierte "Vernichtung" von Menschen. Die Bilder von Leichenbergen, von ermordeten Kindern, Frauen und Männern, von ausgemergelten Körpern sind so eindringlich, daß sie sich nicht nur den Überlebenden und den Befreiern unauslöschlich eingemeißelt haben, sondern auch denjenigen, die heute deren Schilderungen nachlesen oder Bilddokumente betrachten.
...
An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend ist schon das von meiner Generation Erlebte - erst recht das von den Vorfahren Erlebte - in Gefahr, in einer distanzierten Retrospektive zu verschwimmen, und die historischen Fakten drohen sich auf Jahreszahlen und Schlagworte zu reduzieren. Auch die größte Barbarei schrumpft dann zu einem anonymen Ereignis, das allmählich in ein mildes Licht nüchterner Beschreibung getaucht wird. Würden wir uns ein Auslöschen dieser Erinnerung wünschen, dann wären wir selbst die ersten Opfer einer Selbsttäuschung.
...
Die Nazis hatten die Definitionsmacht zu bestimmen, wer sein Leben verwirkt hatte, und sie exekutierten ihre völlig irrationalen Festlegungen mit brutaler Konsequenz.
...
Die Wirkungen dieser Politik waren vor allem deshalb so furchtbar, weil sie sich wohldosiert in das öffentliche Bewußtsein einschlichen, ja weil sie wohldosiert den Gehirnen infiltriert wurden.
...
Wir Deutschen haben mehr als andere lernen müssen, daß das absolut Unfaßbare trotz allem geschehen kann. Die Erinnerung hat es uns aber auch erleichtert, daraus die Lehre zu ziehen, und am klarsten ist diese Lehre in Artikel 1 unseres Grundgesetzes formuliert: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Der Satz kennt keine Relativierung.
...
Gedenkstunden allein nehmen nur allzuleicht den Charakter von Pflichtübungen und Alibiveranstaltungen an, und darum kann es nicht gehen. Die Bürger unseres Landes sollen wenigstens einmal im Jahr selbst über das Geschehene nachdenken und vor allem über die Folgerungen, die daraus zu ziehen sind. Das wäre mein wichtigster Wunsch. Ganz besonders wichtig aber ist es, unsere jungen Menschen zu erreichen und ihren Blick für - möglicherweise - kommende Gefahren zu schärfen.
Wir laden ein
Zur Feier der Stadtrats-Fraktion "Bündnis für ein nachhaltiges Coswig (BnC)" zum 1. Mai
Wann:
- Donnerstag, 1. Mai 2025
- 14:00 bis 18:00 Uhr
Wer:
- Die Linke,
- Bündnis 90/Die Grünen,
- SPD
Wo:
Wie:
- traditionell gemeinsam
Was:
Eine Weltreise humanitärer Hilfe – geopolitisch, spannend, hochaktuell
Niedrigere Renten und kriminalisierte Frauen?
Heidi Reichinnek im Bundestag - sie sollte auch künftig dort so sprechen können!
... Mutter von drei Kindern und leidenschaftliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit.
Was verstehen AfD-Wähler einfach nicht?
AfD-Wähler verstehen nicht, dass sie erfolgreich manipuliert sind. Sie halten es für
Der Deutsche Michel 1845
wahrscheinlich, dass es einfache Antworten auf komplexe Fragen gibt. Und sie glauben, dass man eine Idee besiegen kann - wenn man ihr nur laut genug die Teilnahme am Wettkampf verbietet.AfD-Wähler verstehen nicht, wie Kapitalismus funktioniert. Sie glauben an nationale Werte. Dabei sind die nationalen Werte das erste gewesen, was die großen Kapitalgesellschaften über Bord geworfen haben, um zunächst multinational und am Ende global zu agieren. Die gesamte Wirtschaftsentwicklung läuft auf Globalisierung hinaus, ob wir das wollen oder nicht. AfD-Wähler hingegen pflegen mit feierlichem Ernst ihren Glauben an die Nation.
AfD-Wähler verstehen nicht, dass der Begriff "Volk" ursprünglich nur zur Unterscheidung der beherrschten Klasse (Popolo, Pöbel, Plebs) von den Herrschenden (Klerus, Adel, Geldadel, Kapital) dient. Mit Nation hat dieser Begriff nichts zu tun.
AfD-Wähler verstehen nicht, dass der Begriff der Nation (in Europa) zuerst in Frankreich mit der bürgerlichen Revolution 1789 aufgebracht wurde. "La grande nation" - "die große Nation" drückte den Stolz des Bürgertums aus, besser als die Bewohner anderer europäischer Länder die alte herrschende Kaste geschlossen zum Teufel gejagt zu haben. Das war ein großer Irrtum, denn der Kaiser Napoleon benutzte den Begriff ungerührt weiter, als er im Namen seiner großen Nation deutsche Kurfürsten (nach ihrer Kapitulation) zu Königen (seinen Vasallen) machte, um die restliche Welt zu erobern. Solch ein Begriff von Nation, nach siegreichen Schlachten eingepflanzt in die Hirne der überlebenden Teile des Volkes (popolo, Pöbel), ergab eine ausgezeichnete Emulsion zum Schmieren völkisch-nationaler Motivation in allen späteren Kämpfen um die Macht. Und jeglicher Populismus bis heute kann davon zehren.
Das gleiche gilt für den Patriotismus. (lat. Patria = Vaterland). "Vaterländische Vereine" halfen schon im Kaiserreich das Volk (popolo, Pöbel) auf Kriegsbegeisterung zu trimmen. Die Herrschenden tranken noch bis zu den Schüssen von Sarajevo gemütlich Tee miteinander. Aber schon 1844 konnte man lesen: Fatal ist mir das Lumpenpack, Das, um die Herzen zu rühren, Den Patriotismus trägt zur Schau, Mit allen seinen Geschwüren. [Heine: Deutschland, ein Wintermärchen, Caput 24]
AfD-Wähler glauben an die moralische Integrität ihrer Führer. Sie verstehen nicht, dass Macht korrumpiert. Und dass absolute Macht absolut korrumpiert. Sie können daher nicht erkennen, dass Demokratie ausschließlich ein Mittel zur Zerstreuung und Verteilung von Macht darstellt. Freilich verstehen auch viele Demokraten das nicht so ganz und trauen der Demokratie mehr Fähigkeiten zu, als sie in Wirklichkeit besitzt. Die Demokratie ist lediglich ein Fundament und noch lange kein Gebäude. Aber ohne dieses Fundament lässt sich kein stabiles Gebäude errichten – höchstens eine Diktatur.
AfD-Wähler leiden unter einem Mangel an Fantasie. Sie können sich nicht vorstellen, wie man auf demokratischen Wege die gesellschaftlichen Verhältnisse verbessern kann. Ihre gedachte Zukunft ist lediglich eine gründlich reparierte Vergangenheit. "Es war nicht alles schlecht - bis zur bedingungslosen Kapitulation."
AfD-Wähler sind darauf angewiesen, dass man ihnen möglichst alles stark vereinfacht erklärt. Sie glauben gern starken Worten. Und sie glauben auch, dass man auf dem richtigen Wege ist, wenn man nur im Gleichschritt marschiert. 1000 Mann und ein Befehl – das kann ja nicht falsch sein. Und Milliarden Fliegen können sich doch auch nicht irren.
AfD-Wähler wissen , dass sie genug wissen. Deshalb lassen sie sich von Tatsachen nicht verwirren.
AfD-Wähler verstehen nicht, wie so eine gute Sache wie das tausendjährige Reich nur 11 Jahre bestehen konnte. Das muss man nur richtig aufziehen, dann klappt das auch.
Unsere Kandidatin - gekürt am vorigen Montag
Drei Tage nach dem Ampel-Mittwoch:
Die Linke geht in den Bundestagswahlkampf 2025
Wer sind die denn? - Klick auf die Namen!
... schnell, bevor der neue Kreistag sich (am 12. September 2024) konstituiert ...
Einen Monat, bevor der neue Kreistag sich konstituiert, zieht das Landratsamt "kühn und sowjetisch" am Kreisparlament rechts vorbei:
Sieht gut aus - oder?
Wenn da nicht zuvor ein Vorschlag zur Güte gewesen wäre ....
Fazit:
Möge der neue Kreistag sich eine Meinung dazu bilden!
...
Zum linken Wahlergebnis
b. brecht:
An den Schwankenden
Du sagst:
Es steht schlecht um unsere Sache.
Die Finsternis nimmt zu.
Die Kräfte nehmen ab.
Jetzt, nachdem wir so viele Jahre
gearbeitet haben, sind wir in
schwierigerer Lage als am Anfang.
Der Feind aber steht stärker da denn jemals.
Seine Kräfte scheinen gewachsen.
Er hat ein unbesiegliches
Aussehen angenommen.
Wir aber haben Fehler gemacht,
es ist nicht zu leugnen.
Unsere Zahl schwindet hin.
Unsere Parolen sind in Unordnung.
Einen Teil unserer Wörter
hat der Feind verdreht
bis zur Unkenntlichkeit.
Was ist jetzt falsch von dem,
was wir gesagt haben?
Einiges oder alles?
Auf wen rechnen wir noch?
Sind wir Übriggebliebene,
herausgeschleudert aus dem lebendigen Fluß?
Werden wir zurückbleiben?
Keinen mehr verstehend und
von keinem verstanden?
Müssen wir Glück haben? So fragst du.
Erwarte keine andere Antwort als die deine.
Kommunalwahl 2024 - Reinhard Heinrich stellt sich vor
Bisheriger Kreisrat und auch in Coswig einigermaßen bekannt:
Kommunalwahl 2024 -- Dr. Bernhard Mossner stellt sich vor
Als Interviewerin hören wir Dr. med. Heidrun Rudolph
xxyy
Befreiung - nicht vergessen!
Gedenkstein Moritzburger - Ecke Salzstraße
Heute trafen sich ein paar Coswiger, denen die Freiheit von Faschismus nicht egal ist:
WOMIT BEGINNT DER MAI - natürlich mit den ERSTEN!
Wer rief 1890 den 1. Mai als Kampftag der Arbeiterbewegung ins Leben?
Die Sozialistische Internationale hatte den 1. Mai 1890 zum Kampftag der Arbeiterbewegung ausgerufenund die ersten Maidemonstrationen veranstaltet. Sie nahm damit Bezug auf das Blutbad am Chicagoer Haymarket Square am 1. Mai 1886 und den Kampf um den Achtstundentag in den USA.
Viel Zeit ist seitdem vergangen...und heute ist eher das Maibaumstellen als ein Kampftag gefragt. Allerdings zeigen die vielen Streiks in den letzten Monaten, dass Arbeitsbedingungen und Löhne nicht ohne Kampf verbessert werden.
Bei uns in Coswig
organisieren die Genossen aus SPD und Die Linke seit Jahrzehnten eine Maifeier auf dem Wettinplatz. In den letzten Jahren beteiligten sich auch wieder Die Grünen und weiterer Vertreter vom Bündnis für ein Nachhaltiges Coswig /BnC.Wir möchten auch in diesem Jahr
ab 14 Uhr bis 18 Uhr
zu Kuchenbasar, Bratwurst, Fischsemmeln und Getränken auf den Wettinplatz einladen.
Für LIVE-Musik werden die "GRENZGÄNGER" sorgen und die Tänzer vom ARRIBA werden uns wieder erfreuen.
Lasst euch überraschen, was es noch gibt! Viel Helfer bemühen sich um einen schönen Nachmittag.
Genießt gemeinsame Gespräche und Programm oder diskutiert mit uns über aktuelle Themen- ein großes Thema sollte der FRIEDEN sein, denn ohne ihn ist alles nichts
Die Organisatoren
(U. Windsheimer)
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